Gotta love what you do

 

Hallo meine Hübschen,

 

nachdem ich schon einige Fragen von euch erhalten habe und euch außerdem einen Einblick in mein Leben geben möchte, erzähle ich euch heute ein bisschen was über meinen Werdegang.
Ich hoffe, ich kann die ein oder andere von euch inspirieren.=)

Würde ich eine Umfrage in meiner Familie machen, würde sich niemand überrascht zu meinem heutigen Beruf zeigen. Schon als Kind habe ich mit dem Make-up meiner Mutter experimentiert und hatte immer eine kleine Umhängetasche mit Mini-Mascara und Kinderlippenstiften dabei. Davon konnte mich nicht mal meine große Schwester abhalten, wenn sie ihre Späße über mich machte.

Ich gebe zu, für Schminke wurde ich sogar kriminell: Um kunterbunten Lidschatten zu machen, habe ich sogar einmal  gelbe Kreide aus der Schule geklaut 😉
Da ich leider damals in keinem Drogeriemarkt eine Art gelben Eyeshadow finden konnte, musste die Kreide aus einer Mischung mit Öl und Wasser dran glauben.

Das war für mich aber auch eine der besten Dinge an der Schule. Sonst war ich nämlich – ich geb’s zu – keine Musterschülerin. Während die anderen fleißig auf ihr Abi gepaukt haben, hatte ich nie so wirklich Lust auf lernen und studieren.
Bereits damals wollte ich Menschen das Gefühl verleihen, sich wohl und schön zufühlen.
Deshalb habe ich mich nach meiner Mittleren Reife auch für ein klassisches Handwerk entschieden und eine Ausbildung bei einem guten Friseur gestartet.

Im Salon von Manfred Wilms bei uns in der Nähe hatte ich bereits mein Schulpraktikum absolviert und durfte dort jetzt drei Jahre lang waschen, schneiden und färben lernen. Die Friseure um mich herum waren Topstylisten und ich konnte mir einiges abschauen, was Styling und das Gefühl für andere Menschen angeht. Als Friseur geht es nicht nur darum, ein paar Zentimeter Haare abzunehmen, sondern den ganzen Look und somit auch das innere Bewusstsein der Person zu ändern. Bestimmt kennt jede von euch das scheußliche Gefühl, an einen Stümper geraten zu sein und total verschnittene Haare zu haben. Bis zum nächsten Termin geht’s dann nur noch mit Hut aus dem Haus.=)
Durch viele Seminare die wir besucht haben, konnte ich mich perfekt um jeden einzelnen Kunden kümmern und ihn glücklich aus dem Laden gehen lassen.

So sehr ich die Arbeit geliebt habe, hatte ich doch nach Abschluss der Ausbildung „noch nicht genug“. Denn was sind perfekte Haare ohne das passende Make-up? Also ließ ich mich noch zur Diplom-Visagistin ausbilden, und zwar bei FACEIT in Essen. Die Ausbildung zur Visagistin ist nicht vereinheitlicht und es gibt viele verschiedene Modelle. Mein Lehrgang ging beispielsweise nur einen Monat. Letztlich muss jeder für sich entscheiden, wie viel Zeit er sich geben möchte. Denn obwohl man in einem Lehrgang natürlich das Handwerkliche lernt, muss doch ein gewisses Gespür und ein Talent vorhanden sein, um am Ende wirklich gut zu sein. Und was ganz wichtig ist: Leidenschaft. Und die hatte ich ja wirklich schon immer 😉

Als frischgebackene Visagistin startete ich dann ein erneutes Praktikum, dieses Mal bei MAC Cosmetics. Und dort bin ich auch nach den drei Monaten geblieben, um in Teilzeit Teil des Teams zu sein. Ich bin nun schon seit 8 Jahren Jahren bei MAC und bereue keines davon. Die Marke repräsentiert für mich jede Art von Kreativität. Gerade durch die Arbeit im Store habe ich noch viel dazugelernt und konnte meine Fähigkeiten als Make-up-Artist ausweiten. Wir haben so unterschiedliche Kundinnen, und auf jede wird individuell eingegangen, dass sie am Ende mit dem richtigen Produkt nach Hause gehen kann. Außerdem erlebe ich jeden Trend hautnah.

Neben MAC arbeite ich als Dozentin an der Kosmetikschule Dr. med. Christine Schrammek. Mein Herzensprojekt ist aber meine selbstständige Arbeit als Hair & Make-up-Artist. Meine Aufgaben reichen dabei von Fotoshootings, Werbekampagnen über Bräute verschönern bis hin zu den Workshops, die ich gebe. Ich muss zugeben, so sehr ich die Selbstständigkeit liebe – ich könnte niemals eintönig fünf Tage die Woche für acht Stunden am Tag das Gleiche machen – es ist kein Zuckerschlecken. Man weiß nie, was der nächste Monat bringt: Mal überschlagen sich die Projekte, dann ist wieder Leerlauf. Dennoch ist sie mein perfektes Ventil, um mich kreativ auszutoben, neue Menschen kennenzulernen und mich ein Stückweit selbst zu verwirklichen.
Dazu kam nun auch das Bloggen, was mich zusätlich kreativ sein lässt und ich nun auch in Sachen Fashion mich voll austoben kann und mit euch alle Trends teilen kann!=)

Meine einzelnen Projekte, die ich eben kurz aufgezählt habe, möchte ich euch in den nächsten Wochen noch einmal genauer vorstellen.

Schaut sonst gerne auch nochmal auf meiner HP:

www.Verena-Ahmann.com vorbei.

Bis dahin hoffe ich, dass ich euch einen kleinen Einblick ermöglichen konnte. Falls noch Fragen offen sind – immer her damit. Ich versuche, keine offen zu lassen!

Fühlt euch gedrückt!
Eure Verena
XO

 

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